Kampfkunst in jedem Alter

Leandro de Andreis (69) berichtet von seiner Erfahrung in der Kampfkunstschule Sifu Gürbüz Uyumus 

 

Nach einigen Berichten von brutalen Überfällen, hatte ich mir Gedanken darüber gemacht, wie ich (69) mich in einer ähnlichen Situation verhalten würde (sollte). Fast täglich wird man direkt oder indirekt einem Angriff ausgesetzt. Das gilt übrigens- im übertragenem Sinne- auch in unserem persönlichen Tätigkeitsbereich. Mir ging es aber darum, zu eruieren, ob eine Person in meinem Alter überhaupt eine realistische Chance hat, sich gegen körperliche Angriffe zu wehren bzw. die schwerwiegenden Folgen zu minimieren.

Die üblichen, in allen Medien vorgeführten Kampfkünste waren mir bekannt, aber die erforderliche körperliche und technische Ausbildung ist für die in diese Disziplinen einsteigenden Senioren, wenn sie nicht pathetisch wirken wollen, ungeeignet. Der Zufall aber wollte es, das ich im Januar 2008 in Kontakt mit der Kampfkunstschule Sifu Gürbüz Uyumus kam. Nach einem Gespräch mit Sifu Gürbüz Uyumus wurde das in meinem „Hinterkopf“ noch bestehende Zögern definitiv zerstreut und ich nahm das Training auf.  

Mein persönliches Feedback nach den ersten 2 Jahren:

Durch realitätsnahes Training, kombiniert mit Konditions- Koordinationsübungen verschaffe ich mir ein Körperbewusstsein, das notwendig ist, um in Stresssituationen richtig und „on time“ zu reagieren. Auch der kameradschaftliche Umgang der Teilnehmer untereinander und die persönliche Betreuung durch Sifu Gürbüz Uyumus, motivieren mich jedes Mal am Unterricht teilzunehmen.

Fazit: es ist ein echter Jammer, dass ich Sifu Gürbüz Uyumus nicht viel früher entdeckt und schätzen gelernt habe.